Immer mehr Menschen suchen nicht mehr bei Google, sondern fragen ChatGPT, Google Gemini, Claude oder Perplexity AI. Die Antwort kommt direkt – als Text, mit ein paar genannten Quellen, ohne zehn blaue Links. Wer in diesen Antworten nicht vorkommt, ist für einen wachsenden Teil der Nutzer unsichtbar. Genau hier setzt LLMO an: Large Language Model Optimization.
Dieser Artikel erklärt, was LLMO ist, wie LLMs funktionieren, wie sich die Large Language Model Optimierung von klassischem SEO unterscheidet und welche Faktoren über das LLM-Ranking entscheiden. Er ordnet LLMO als festen Teil einer modernen Online-Marketing-Strategie ein und richtet sich an alle, die ihre Marke in der KI-Suche sichtbar machen wollen.Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste in Kürze
- Vom Klick zum Chat: warum das Thema LLMO jetzt relevant ist
- Was ist Large Language Model Optimization (LLMO)? Eine Definition
- LLMO, GEO und GAIO: die Begriffe im Überblick
- Wie funktionieren LLMs – und warum das für LLMO wichtig ist
- LLMO vs. klassische Suchmaschinenoptimierung
- Warum LLMO über deine Sichtbarkeit entscheidet
- Diese generativen KI-Systeme solltest du kennen
- LLM Ranking Optimierung: Welche Faktoren zählen
- Large Language Model Optimierung in der Praxis: Strategie in fünf Schritten
- Erfolgsmessung: Analyse von Sichtbarkeit und Traffic
- LLMO Agentur: wann sie sinnvoll ist
- Best Practices für nachhaltige LLMO
- Fazit: LLMO als Wettbewerbsvorteil
- FAQ: Häufige Fragen zu LLMO
Das Wichtigste in Kürze
LLMO (Large Language Model Optimization) ist die Praxis, Inhalte so zu erstellen und zu strukturieren, dass generative Sprachmodelle und KI-Systeme wie ChatGPT, Google Gemini und Perplexity AI sie verstehen, extrahieren und in ihren Antworten zitieren.
LLMO ersetzt klassisches SEO nicht, sondern erweitert es um eine Ebene für die KI-Suche. Suchmaschinen und Sprachmodelle greifen teils auf dieselben Signale zurück.
Entscheidend für die LLM Ranking Optimierung sind Markensignale, thematische Qualität und Relevanz, eine klare Content–Struktur, technische Zugänglichkeit für die KI-Crawler sowie Aktualität.
Neben dem Begriff LLMO kursieren GEO (Generative Engine Optimization) und GAIO (Generative AI Optimization) für dasselbe Ziel: in KI-Antworten genannt zu werden.
Vom Klick zum Chat: warum das Thema LLMO jetzt relevant ist
Das Thema LLMO ist kein Nischentrend mehr. Statt einer klassischen Suchanfrage in eine Suchmaschine zu tippen, formulieren Nutzer ihr Anliegen heute im Chat – als ganzen Satz, oft im Dialog mit mehreren Rückfragen. Chatbots wie ChatGPT werden so zur ersten Anlaufstelle für Recherche, Produktvergleich und Kaufentscheidung.
Auch klassische Anbieter ziehen nach: Google hat mit Google AI Overview (ehemals Google SGE) und Google AI Mode eine KI-gestützte Suchfunktion direkt in die Suche integriert. Die Grenze zwischen Suchmaschine und Chatbot verschwimmt. Wer beim Thema LLMO früh ansetzt, sichert sich Reichweite in beiden Welten.
Generative Sprachmodelle als neue Suchfunktion
Generative Sprachmodelle beantworten eine Suchanfrage nicht mit einer Linkliste, sondern mit einer fertigen Antwort. Diese Chatbots fassen mehrere Quellen zusammen und nennen nur einen Teil davon. Für Marken heißt das: Es reicht nicht, gefunden zu werden – man muss von den Sprachmodellen als Quelle ausgewählt und in der Antwort genannt werden.
Was ist Large Language Model Optimization (LLMO)? Eine Definition
LLMO steht für Large Language Model Optimization, auf Deutsch Large Language Model Optimierung. Die Definition: LLMO ist die systematische Optimierung von Content, damit große Sprachmodelle ihn als verlässliche Quelle einordnen, korrekt wiedergeben und in generierten Antworten zitieren.
Der Unterschied zum klassischen Vorgehen liegt im Ziel. Bei der Suchmaschinenoptimierung willst du in einer Liste von Suchergebnissen möglichst weit oben ranken. Bei LLMO willst du die zitierte Quelle innerhalb der KI-Antwort werden. Du optimierst nicht mehr nur auf Position eins, sondern darauf, dass die Marke genannt wird, wenn ein Nutzer sein Problem beschreibt.
Der Begriff LLMO gehörte zu den ersten Bezeichnungen für dieses Feld. Der deutsche Online-Marketing-Experte Olaf Kopp von der Agentur Aufgesang, mit über 15 Jahre Erfahrung in SEO und Content Marketing, hat ihn früh aufgegriffen und in seinem ersten Search-Engine-Land-Artikel im Oktober 2023 verwendet. Ein Vorteil des Begriffs: Die Abkürzung ist eindeutig und nicht mit anderen Konzepten zu verwechseln.
LLMO, GEO und GAIO: die Begriffe im Überblick
Ein einheitlicher Begriff für die Optimierung auf generative KI hat sich bislang nicht durchgesetzt. In der Praxis beschreiben mehrere Bezeichnungen dasselbe Thema mit leicht unterschiedlichem Fokus.
LLM SEO
LLM SEO betont die Verbindung zur klassischen Suchmaschinenoptimierung. Der Fokus liegt darauf, wie LLMs Content verarbeiten, und nutzt dieses Wissen, um die Sichtbarkeit in KI-Antworten zu erhöhen. LLM SEO ist keine Ablösung von SEO, sondern baut auf denselben Grundlagen auf.
Generative Engine Optimization (GEO)
Generative Engine Optimization, kurz GEO, ist der breitere strategische Rahmen. Generative Engine Optimization meint die systematische Optimierung von Inhalten für generative KI-Systeme wie ChatGPT, Google AI Mode, Google AI Overview und Perplexity, um in deren Antworten zitiert zu werden. Der Begriff stammt aus einem Forschungspapier mit dem Titel „GEO: Generative Engine Optimization“.
Generative AI Optimization (GAIO)
Generative AI Optimization, kurz GAIO, ist ein weiterer gebräuchlicher Begriff. Generative AI Optimization wurde vom deutschen Marktbeobachter Philipp Klöckner geprägt. Inhaltlich verfolgt GAIO dasselbe Ziel wie LLMO und GEO: Marken, Produkte und Inhalte prominent in den Ausgaben generativer KI zu platzieren. In der deutschen Branche werden LLMO, GEO und GAIO oft nebeneinander genutzt.
Welcher dieser Ansätze sich langfristig durchsetzt, ist offen. Für die tägliche Arbeit ist die Begriffsfrage zweitrangig – entscheidend ist das gemeinsame Ziel: in den Antworten der LLMs vorzukommen.
Wie funktionieren LLMs – und warum das für LLMO wichtig ist
Um Inhalte sinnvoll zu optimieren, hilft ein Grundverständnis davon, wie LLMs arbeiten. Ein Large Language Model wird auf großen Mengen Text trainiert, zerlegt Sprache in sogenannte Tokens und sagt auf dieser Basis die wahrscheinlichste Fortsetzung voraus – also das jeweils wahrscheinlichste nächste Token. Dadurch erzeugt es flüssige, zusammenhängende Antworten.
Für LLMO ist eine Unterscheidung zentral: Manche LLMs antworten nur aus ihrem Training, andere rufen zusätzlich aktuelle Informationen aus dem Web ab. Proaktiv beeinflussbar über LLMO sind vor allem die Systeme mit Abruf-Unterstützung.
Retrieval Augmented Generation als Basis
Retrieval Augmented Generation (RAG) ist die Technik, bei der ein Sprachmodell vor der Antwort relevante Dokumente sucht und diese in die Generierung einbezieht. Statt sich nur auf das Training zu verlassen, holt das Modell aktuelle Quellen heran und stützt seine Antwort darauf.
Genau dieser Retrieval-Schritt macht LLMO überhaupt erst möglich. Wo ein System über Retrieval Augmented Generation auf Live-Quellen zugreift, kann gut optimierter Content als Quelle ausgewählt und zitiert werden. ChatGPT zum Beispiel zitiert auf zwei Ebenen: dem Trainingskorpus, der bestimmt, ob das Modell deine Marke überhaupt kennt, und der Live-Abrufschicht, die im Moment der Frage entscheidet, welche konkrete URL genannt wird.
LLMO vs. klassische Suchmaschinenoptimierung
Ein verbreitetes Missverständnis lautet, LLMO würde SEO ersetzen. Das stimmt nicht. Gute Inhalte, technische Sauberkeit, Autorität und Vertrauen zählen weiter. LLMO ist eine zusätzliche Ebene, die genau auf die Funktionsweise von KI-Systemen ausgelegt ist.
Der Unterschied im Kern: Klassisches SEO optimiert auf Rankings, Keywords, Links und Crawler. LLMO optimiert auf Bedeutung, Struktur und Extrahierbarkeit durch generative KI. Die alte Frage lautete „Wie ranke ich für dieses Keyword?“. Die neue Frage lautet „Werde ich genannt, wenn jemand sein Problem beschreibt?“.
Wichtig ist, dass beide Disziplinen zusammenhängen. Studien zeigen eine hohe Überschneidung zwischen den Top-Ergebnissen klassischer Suchmaschinen und den von ChatGPT zitierten Quellen. Wer in der klassischen Suche stark ist, hat damit oft auch eine gute Basis für die KI-Suche. Eine saubere technische Optimierung bleibt deshalb Pflicht.
Warum LLMO über deine Sichtbarkeit entscheidet
Die Art, wie Menschen Informationen finden, verschiebt sich. Im Chatbot-Bereich dominiert ChatGPT mit rund drei Vierteln Marktanteil (Stand Anfang 2026). Google bleibt zwar die wichtigste Suchmaschine, blendet aber mit Google AI Overview und Google AI Mode zunehmend direkte KI-Antworten ein. Auch in Deutschland gewinnen diese Formate an Bedeutung.
Weniger Klicks, neue Sichtbarkeit
Der größte Effekt: Nutzer erhalten direkte Antworten mit weniger Klicks. Wo früher ein Klick auf die Website folgte, liefert die KI die Antwort sofort. Das reduziert klassischen Traffic über die Suche, schafft aber eine neue Sichtbarkeit – nämlich die Erwähnung in der KI-Antwort selbst.
Für Marken bedeutet das: Reiner Such-Traffic verliert an Vorhersagbarkeit, während die Präsenz in generativen Antworten zur neuen Währung wird. Wer als zitierte Quelle erscheint, gewinnt Aufmerksamkeit und qualifizierten Traffic, auch wenn die absolute Zahl der Klicks sinkt.
Diese generativen KI-Systeme solltest du kennen
LLMO ist keine Optimierung für ein einziges System. Die wichtigsten Plattformen unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise, und genau diese Unterschiede entscheiden über die Strategie.
ChatGPT synthetisiert Antworten eher generativ und nutzt optionale Websuche. Unter den Chatbots hat ChatGPT klar die größte Reichweite; die Live-Abrufschicht stützt sich stark auf Suchergebnisse, was die Verbindung zur klassischen Suchmaschinenoptimierung erklärt.
Perplexity AI arbeitet such-getrieben mit transparenten Live-Quellen und belohnt aktuelle Inhalte besonders stark. Google Gemini ist eng mit Googles Knowledge Graph und den Suchrankings verzahnt. Microsoft Copilot greift auf den Bing-Index zurück. Google AI Overview und Google AI Mode wiederum sind direkt in die Google-Suche integriert.
Wie diese LLMs Quellen auswählen, variiert: Eine Seite, die in ChatGPT dominiert, kann in Perplexity schwächeln. Das Fundament aus Qualität, Relevanz und Struktur wirkt überall; darauf setzen plattformspezifische Maßnahmen auf.
LLM Ranking Optimierung: Welche Faktoren zählen
LLMs ranken Inhalte nicht wie Google. Diese LLMs wählen Quellen aus, denen sie vertrauen, und bauen ihre Antwort aus mehreren Quellen zu einem Konsens zusammen. Für die LLM Ranking Optimierung sind vor allem die folgenden Faktoren relevant.
Marke und Relevanz als Basis
Über alle Plattformen hinweg sind Markensignale der stärkste Hebel und die Basis der LLM Ranking Optimierung. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Erwähnungen einer Marke im Web stärker mit der KI-Sichtbarkeit korrelieren als klassische Backlinks. Es geht weniger um die Frage „Wer verlinkt mich?“ als um „Wer spricht über mich, in welchem Kontext und mit welcher Relevanz?“.
Daraus folgt ein Strategiewechsel beim Linkaufbau und in der PR: Nicht der einzelne Link zählt, sondern die thematische Relevanz und die Häufigkeit, mit der eine Marke in einem Themenfeld erwähnt wird. Olaf Kopp fasst diesen Gedanken im Konzept des Digital Authority Management zusammen – die digitale Autorität einer Marke gezielt so zu managen, dass KI-Systeme sie positiv wahrnehmen.
Content-Struktur und technische Optimierung
Klare, eigenständige Antworten erhöhen die Chance, als zitierfähiges Fragment übernommen zu werden. Entscheidend ist, die Suchintention hinter einer Nutzeranfrage präzise zu treffen: Wer eine konkrete Anfrage direkt und vollständig beantwortet, wird eher zitiert. Kurze, direkte Sätze in einem Stil, wie ihn die Modelle selbst ausgeben, sind leichter zu extrahieren. Eine saubere Informationsarchitektur, sinnvolle Überschriften, strukturierte Daten und eine klare Identifikation der Entitäten helfen den LLMs, Inhalte als verlässliche Quelle einzuordnen.
Zur technischen Optimierung gehört ein oft übersehener, aber binärer Faktor: Die KI-Crawler müssen Zugriff haben. Bots wie GPTBot, PerplexityBot, ClaudeBot und OAI-SearchBot müssen in der robots.txt erlaubt sein. Ist ein Bot blockiert, ist die Marke für dieses System unsichtbar, egal wie gut der Inhalt ist.
Aktualität und Linkaufbau
Aktualität ist besonders bei Perplexity ein starker Faktor. Beobachtungen zeigen, dass die Sichtbarkeit von Inhalten ohne Pflege nach einigen Monaten nachlässt. Gut zitierte Inhalte sollten daher regelmäßig aktualisiert statt ständig neu erstellt werden.
Auch die Präsenz auf autoritativen Plattformen wirkt. LinkedIn hat sich für berufliche Fragestellungen zu einer der meistzitierten Quellen entwickelt, und eine gepflegte Wikipedia-Präsenz dient vielen Modellen als Faktencheck-Anker. Linkaufbau bleibt relevant, verschiebt sich aber von reiner Linkmenge hin zu thematisch passenden Erwähnungen über mehrere Quellen.
Large Language Model Optimierung in der Praxis: Strategie in fünf Schritten
Eine pragmatische LLMO-Strategie lässt sich in fünf Schritten umsetzen. Sie verbindet klassische Suchmaschinenoptimierung mit den neuen Anforderungen der KI-Suche.
Erstens: Sichtbarkeit messen. Definiere einen festen Satz relevanter Prompts und prüfe regelmäßig, ob und wie deine Marke in den Antworten von ChatGPT, Perplexity AI, Google Gemini und Microsoft Copilot auftaucht.
Zweitens: Technik freigeben. Prüfe die robots.txt, lasse die KI-Crawler zu und ergänze strukturierte Daten. Diese technische Optimierung ist die Grundvoraussetzung für alles Weitere.
Drittens: Content umbauen. Beantworte zentrale Fragen direkt am Anfang, formuliere präzise und arbeite mit eindeutigen Entitäten statt vager Marketing-Sprache. Inhalte sollten so aufgebaut sein, dass ein Modell einzelne Passagen sauber extrahieren kann.
Viertens: Autorität außerhalb der eigenen Seite aufbauen. Setze auf digitale PR, Fachbeiträge, Erwähnungen in einschlägigen Quellen und gepflegte Profile. Ziel ist eine breite, themenrelevante Markenpräsenz über viele Quellen hinweg.
Fünftens: Pflegen statt veröffentlichen-und-vergessen. Halte gut zitierte Inhalte aktuell und passe sie an neue Entwicklungen an. Die Customer Journey endet nicht mit dem ersten Kontakt, sondern verläuft heute über mehrere KI- und Suchkontakte.
Erfolgsmessung: Analyse von Sichtbarkeit und Traffic
Wer LLMO ernst nimmt, braucht eine belastbare Erfolgsmessung. Anders als beim klassischen Ranking gibt es keine einfache Positionsabfrage – stattdessen geht es um die Frage, wie oft und in welchem Kontext eine Marke in KI-Antworten genannt wird.
Für die Analyse haben sich spezialisierte Tools etabliert. Lösungen wie Profound, Otterly oder Peec AI verfolgen die Sichtbarkeit in generativer KI und zeigen, bei welchen Prompts eine Marke zitiert wird. Auch etablierte SEO-Suiten wie Semrush und Surfer haben Funktionen zur Messung der KI-Sichtbarkeit ergänzt.
Ergänzend bleibt die klassische Erfolgsmessung wichtig. Über die Google Search Console und Web-Analytics lässt sich beobachten, wie sich Traffic, Klicks und Performance entwickeln. Aus der Kombination beider Perspektiven entsteht ein realistisches Bild: Wie verändert sich der klassische Traffic, und welche neue Sichtbarkeit gewinnt die Marke in den Antworten der Sprachmodelle?
LLMO Agentur: wann sie sinnvoll ist
LLMO ist kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess aus Messen, Optimieren und Nachsteuern über mehrere Plattformen mit unterschiedlicher Logik. Eine LLMO Agentur ist dann sinnvoll, wenn intern die Kapazität oder das Know-how für genau diese Dauerarbeit fehlt.
Eine spezialisierte Agentur übernimmt als laufende Leistung das kontinuierliche Tracking der KI-Sichtbarkeit, den Aufbau von Marken- und Relevanzsignalen und die Verzahnung von klassischer Suchmaschinenoptimierung mit der LLM Ranking Optimierung. Pioniere wie MyTextHero zeigen, dass sich daraus ein eigenständiger Beratungsbereich entwickelt hat.
Entscheidend ist, dass LLMO nicht isoliert betrieben wird. Die wirksamsten Hebel – digitale PR, entitätsbasierte Autorität, eigene Daten und Statistiken sowie klarer, gut strukturierter Content – überschneiden sich stark mit
Eine modernem SEO. Wer beides zusammen denkt, gewinnt.
Best Practices für nachhaltige LLMO
Über die Strategie hinaus haben sich einige Best Practices bewährt. Sie helfen, die Large Language Model Optimierung dauerhaft wirksam zu halten.
Schreibe für Menschen und Maschinen zugleich. Content, der eine Frage klar beantwortet, funktioniert auf diese Weise sowohl für Leser als auch für Sprachmodelle. Künstliche Keyword-Dichte hilft nicht; Relevanz und Klarheit zählen.
Baue Themen vollständig auf. Statt vieler dünner Artikel ist ein fundierter, gut strukturierter Artikel pro Thema wirksamer. Eine sinnvolle interne Verlinkung verbindet zusammengehörige Inhalte und stärkt die Position der eigenen Marke als Autorität für ein Themenfeld.
Nutze eigene Daten und konkrete Aussagen. Mithilfe von Original-Statistiken, klaren Definitionen und nachvollziehbaren Einschätzungen erhöhst du die Faktendichte und damit die Wahrscheinlichkeit, zitiert zu werden.
Denke plattformübergreifend. Eine breite Streuung deiner Präsenz über Website, Fachportale, LinkedIn und weitere relevante Quellen sorgt dafür, dass dich generative KI über viele Wege findet.
Fazit: LLMO als Wettbewerbsvorteil
LLMO verschiebt die zentrale Frage von „Wie ranke ich für dieses Keyword?“ zu „Werde ich genannt, wenn jemand sein Problem beschreibt?“. Large Language Model Optimization ersetzt SEO nicht, sondern baut darauf auf. Wer jetzt Markensignale, klaren Content und technische Zugänglichkeit aufbaut und seine Sichtbarkeit in KI-Antworten misst, sichert sich einen Wettbewerbsvorteil in einem Kanal, der schnell wächst.
Die generative KI verändert, wie Menschen suchen, entscheiden und kaufen. Marken, die LLMO früh als festen Teil ihrer Strategie im Online Marketing verankern, gewinnen neue Sichtbarkeit, bevor der Wettbewerb nachzieht.
FAQ: Häufige Fragen zu LLMO
Was ist Large Language Model Optimization (LLMO)?
LLMO ist die Optimierung von Content, damit generative KI-Systeme wie ChatGPT, Google Gemini und Perplexity ihn verstehen, extrahieren und in ihren Antworten zitieren. Ziel ist nicht nur ein gutes Ranking, sondern die Erwähnung der Marke in der KI-Antwort.
Was ist LLM einfach erklärt?
Ein LLM (Large Language Model) ist ein KI-Modell, das auf sehr großen Textmengen trainiert wurde und daraus das jeweils wahrscheinlichste nächste Wort vorhersagt. So entstehen flüssige Antworten auf Fragen. ChatGPT, Google Gemini und Claude basieren auf solchen LLMs. Solche LLMs erkennen Sprachmuster aus den Trainingsdaten.
Was bedeutet LLM in ChatGPT?
In ChatGPT ist das LLM das zugrunde liegende Sprachmodell, das die Antworten erzeugt. ChatGPT ist die Anwendung, das LLM ist die Technologie dahinter, die Sprache versteht und generiert.
Was ist der Unterschied zwischen LLM und KI?
KI (künstliche Intelligenz) ist der Oberbegriff für Systeme, die Aufgaben lösen, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern. Ein LLM ist eine spezielle Form von KI, die auf Sprache spezialisiert ist. Jedes LLM ist KI, aber nicht jede KI ist ein LLM.
Was ist der Unterschied zwischen einer semantischen Suchmaschine wie Google und einem Large Language Model wie ChatGPT?
Eine semantische Suchmaschine wie Google liefert eine Liste von Quellen, aus denen der Nutzer selbst auswählt. Ein Large Language Model wie ChatGPT formuliert eine zusammenhängende Antwort und nennt nur einzelne Quellen. Statt vieler Klicks bekommt der Nutzer eine direkte Antwort.
Sind LLMs und Googles AI Overview (ehemals SGE) das Gleiche?
Nicht ganz. Google AI Overview (ehemals Google SGE) ist eine konkrete Anwendung, die direkte KI-Antworten in der Google-Suche einblendet und dabei auf Sprachmodelle zurückgreift. LLMs sind die zugrunde liegende Technologie, die auch in ChatGPT, Google Gemini oder Microsoft Copilot steckt.
Welche Typen von Large Language Models gibt es?
Grob lassen sich zwei Typen unterscheiden: reine Sprachmodelle, die nur aus ihrem Training antworten, und Modelle mit Retrieval-Unterstützung, die zusätzlich aktuelle Quellen aus dem Web abrufen. Daneben gibt es multimodale Modelle, die neben Text auch Bilder, Audio oder Video verarbeiten. Für LLMO sind vor allem die Modelle mit Retrieval relevant.
Kann man Ergebnisse von Large Language Models überhaupt beeinflussen?
Teilweise. Proaktiv beeinflussbar über LLMO sind vor allem Systeme mit Retrieval-Unterstützung, die aktuelle Quellen aus dem Web abrufen. Über klaren, autoritativen Content und starke Markensignale lässt sich die Wahrscheinlichkeit erhöhen, zitiert zu werden. Eine Garantie für konkrete Ausgaben gibt es nicht.
Wie funktioniert Large Language Model Optimization in der Praxis?
In der Praxis kombiniert LLMO Messung, Technik und Content: Sichtbarkeit in den wichtigsten KI-Systemen tracken, KI-Crawler in der robots.txt zulassen, Content klar und extrahierbar strukturieren, Markenautorität über viele Quellen aufbauen und Inhalte aktuell halten.
Ist LLMO das Ende von SEO?
Nein. LLMO erweitert SEO um eine Ebene für die KI-Suche. Suchmaschinen und Sprachmodelle nutzen teils dieselben Signale, weshalb eine solide Suchmaschinenoptimierung die Basis für erfolgreiche LLMO bleibt.
Was ist LLMO?
LLMO ist die Kurzform für Large Language Model Optimization. Gemeint ist die gezielte Optimierung von Inhalten, damit Sprachmodelle sie verstehen, als Quelle auswählen und in ihren Antworten zitieren.